Energie-Bedarfsausweise für Nichtwohngebäude

Nichtwohngebäude sind z.B.

Büro- und Verwaltungsgebäude, Lagerhallen, Schulen, Sporthallen, Kaufhäuser, Theater, Produktionsgebäude, Krankenhäuser

Nicht-Wohngebäude werden auf Basis der DIN V 18599 bilanziert: Die DIN V 18599 bietet Bilanzierungsverfahren, welche es ermöglichen die unterschiedlichsten Unternehmen zu erfassen.

Im Gegensatz zu Wohngebäuden wird das zu bilanzierende Nichtwohngebäude in Nutzungszonen aufgeteilt. Die hinterlegten Nutzungsprofile orientieren sich dabei exakt an der Nutzung des jeweils zu betrachtenden Nichtwohngebäudes. So hat z.B. eine Lagerhalle ein völlig anderes Nutzungsprofile als eine Bäckerei.

Energieausweise müssen – wie im Wohnbereich — für bestehende als auch für neu zu errichtende gewerbliche Gebäude erstellt werden.

Bei bestehenden gewerblichen Gebäuden erfolgt zunächst eine Bestandsaufnahme des Gebäudes und der Gebäudetechnik, auf deren Grundlage die Bilanzierung und die Erstellung des Energieausweis erfolgt

Bei gewerblichen Neubauvorhaben ist der erste Schritt der Nachweis nach der Energieeinsparverordnung EnEV auf Basis der DIN V 18599. Dieser Nachweis ist Grundlage für die Ausführung.

Erst nach Fertigstellung wird der Energieausweis werden.

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